Regionalstrom über Soester Plattform

Regionalstrom über Soester Plattform

Stadtwerke Soest x hubvision

10. August 2020

Treffen etablierte Stadtwerke aus Soest, eine IT-Agentur aus Ense und die RheinEnergie AG aus Köln aufeinander – dann entsteht eine neue Ökostrom-Plattform: Das Stromodul. Die Entscheidung über einen Stromanbieter treffen und dabei gleichzeitig die regionale Wirtschaft nachhaltig zu unterstützen wird durch die Plattform www.regionalstrom-soest.de müheloser und flexibler. Diese entstand aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit der Stadtwerke Soest und hubvision aus Ense.

Die Herausforderung

Das Thema Strombezug war lange Zeit nicht allgegenwärtig. Doch mit dem immer größer werdenden Umweltbewusstsein wird auch der Wunsch nach nachhaltigen Ressourcen immer größer. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger im Energiesektor durch Transparenz und Glaubwürdigkeit Zusammenhänge deutlich zu machen, so Herr Rathert von den Stadtwerken Soest. Zudem fallen viele Anbieter von nachhaltigen Energieressourcen mit dem kommenden Jahreswechsel aus der EEG-Förderung. Deshalb muss man sich zusätzlich die Frage stellen, was man tun kann, um die Energiewende vor Ort zu realisieren. 

Die Lösung

Hier setzt die Entwicklung an – Die in knapp einem Jahr entwickelte Plattform dient unter anderem als Vermittlungsplattform zwischen privaten sowie geschäftlichen Anbietern und deren Kunden. Hier kann man sich seinen Stromtarif von unterschiedlichen regionalen Anbietern individuell zusammenbauen und sich gleichzeitig über die jeweiligen Anbieter informieren. Zudem kann man auf der Plattform jederzeit seinen Ist- und prognostizierten Stromverbrauch einsehen, so dass es am Ende des Jahres keine bösen Überraschungen gibt. Die Plattform dient vor allem auch dazu, den Menschen deutlich zu machen, dass die individuell etwas für die Umwelt tun können und das Thema Nachhaltigkeit durch die Auswahl von regionalen Anbietern nahbar zu machen.

Seit der Veröffentlichung im November 2019 zählt die Plattform rund 850 Kunden und 42 Anlagenbetreiber – Tendenz steigend. Zudem gibt es bereits 6 White-Label Kunden, die diese Idee auf ihre Regionen und Städte übertragen.

Beendet ist das Projekt noch nicht, sondern es wird anhand von Kundenfeedback immer evaluiert und weiterentwickelt.

Effizienter Arbeiten

Effizienter Arbeiten

DZM als Impulsgeber für Prozessoptimierung der Ingenieurgesellschaft Patzke

Die Optimierung digitaler Prozesse macht das Arbeiten im Ingenieurbüro Patzke heute einfacher und flexibler. Darüber hinaus sind Daten besser strukturiert und sicherer. Jetzt ist die Arbeit am Standort effektiv – das Unternehmen kann sich weiterentwickeln.

Die Herausforderung

Das Ingenieurbüro Patzke nutzte schon früh digitale Tools: Schon seit mehr als zwei Jahren werden beispielsweise Drohnen für die Vermessung von Gelände und zur Dokumentation des Baufortschritts eingesetzt. Outlook, Videokameras, Planungssoftware und viele weitere Systeme waren im Einsatz. Alle Lösungen standen jedoch unverbunden nebeneinander. Das führte beispielsweise zu Daten, die mehrfach abgespeichert wurden. Wirklich bewusst geworden sind Dipl.-Ing. Bernd Patzke, die nicht genutzten Chancen im Gespräch mit dem DZM. „Wir haben zum Beispiel über die Möglichkeit gesprochen, die Nutzung des Festnetzes und Mobilfunk zu verbinden. Da wurde ich neugierig. Das war ein wichtiger Impuls“, erzählt der Geschäftsführer Patzke.

Die Lösung

Neben dem Alltag ist wenig Zeit. Zusätzliches Know-how war erforderlich. Deshalb brauchte es einen Wegbegleiter. Entschieden hat Bernd Patzke sich für den Digitalexperten Wolfgang Bitter. In nur zwei Monaten haben Kunde und Dienstleister gemeinsam ein Konzept für die Optimierung digitaler Prozesse im Ingenieurbüro Patzke erstellt. Heute nutzt das Ingenieurbüro einen Microsoft Exchange Server. Jetzt arbeiten Festnetz- und Mobiltelefonie nahtlos und die Daten liegen gut strukturiert auf dem Server. Die Vorteile sind ganz konkret: Telefonumleitungen sind kostenlos und die Mobiltelefone der Außendienstmitarbeiter werden über Durchwahl-Nummern aus dem Festnetz erreicht. Ein Anrufer bekommt davon nichts mit. Mitarbeiter sind besser erreichbar, Telefon- und Videokonferenzen kostengünstig und einfacher durchführbar. An möglichen neuen Unternehmensstandorten kann die bestehende Telefonnummer des Büros übernommen werden. Daten sind jetzt weltweit verfügbar, in Soest genauso wie auf jeder Baustelle, und Videokonferenzen etablieren sich im Unternehmen gerade. Dabei wird ausschließlich Standardtechnologie genutzt. Es wurden also keine Eigenentwicklungen programmiert, die genutzten Tools wurden lediglich sinnvoll miteinander verknüpft. Die neue Technik erleichtert Patzke die geplante Unternehmensentwicklung und macht das Arbeiten flexibler. Die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst ist effizienter. Gleichzeitig ist die Datenhaltung jetzt sicherer und die Internetverbindungsqualität erheblich besser.

                    

Partner

                         

Ingenieurbüro Patzke

Seit mehr als 20 Jahren betreut das Ingenieurbüro den Bau von Straßen, Brücken und die Entwicklung ganzer Wohn- und Gewerbegebiete. Die Leistungen des Büros begleiten die gesamten Bauaktivitäten von der Beratung über die Vermessung, die Durchführung aller Planungsphasen sowie die Bauüberwachung bis zur abschließenden Bauabrechnung aller ingenieurtechnischen Leistungen für Straßen-, Kanal- und Tiefbauprojekte.

Wolfgang Bitter

Wolfgang Bitter begleitet Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung. Auf der Grundlage einer Ist-Analyse identifiziert er sinnvolle Wege, Prozesse zu digitalisieren, mit dem Ziel höherer Effizienz und Flexibilität. Dabei versteht er sich als Übersetzer zwischen den Nutzern und den IT-Spezialisten.

Digitales Zentrum Mittelstand

Das Digitale Zentrum Mittelstand (DZM) bringt digitale Trends in den Kreis Soest, vermittelt Kontakte zwischen Mittelstand sowie Professionals der Digitalbranche und schafft digitale Leuchttürme. Mit großer Begeisterung berichten die beiden Scouts Victor Waal und Dennis Wiosna von ihren Erfahrungen. So entstehen daraus neue Ideen, Ansätze und Erfolge.

Vom Technischen Großhändler zum Digitalisierungs­partner

Vom Technischen Großhändler zum Digitalisierungs­partner

Die Piel GmbH in Soest

4. Oktober 2019

Die Technische Großhandlung Piel, mit 5 Standorten in Deutschland (Hauptsitz in Soest, NRW), verkauft seit 101 Jahren aus einem Sortiment mit mehr als einer Million Artikeln Werkzeuge und Kleinteile wie Schrauben, Arbeitshandschuhe und vieles mehr an Industrieunternehmen. Das klingt nicht nach Digitalisierung? Weit gefehlt! Schon im Jahr 2000 hat Piel den ersten Online-Marktplatz1 für Industriekunden eingerichtet. Heute digitalisiert das Unternehmen für seine Kunden den gesamten Beschaffungsprozess.

Der Markt hat sich verändert. Mit dem Durchbruch des Internets und dem Start diverser Online-Marktplätze wurden Preise transparenter. Piel legt deshalb großen Wert auf Service und qualifizierte Beratung – so differenziert sich das Unternehmen vom Wettbewerb. Zu Beginn war diese eine Zusatzleistung im Rahmen des Verkaufsgesprächs. Heute ist die umfassende Prozessberatung eine alleinstehende Dienstleistung, welche so viel Mehrwert für den Kunden schafft, dass er dafür bezahlt. Der durchschnittliche industrielle Beschaffungsprozess hat 36 Einzelprozessschritte und kostet 115,28 Euro pro Bestellung2 Egal ob ein Laptop oder ein Bleistift bestellt wird. Piel reduziert die Anzahl der Prozessschritte auf 10 und die Kosten auf 45 Euro. Dafür holt Piel alle am Prozess beteiligten Mitarbeiter des Kunden an einen Tisch, entwickelt gemeinsam mit dem Kunden effizientere Prozesse und implementiert sie auf Wunsch im Anschluss an das Beratungsprojekt. Dabei spielt Digitalisierung eine große Rolle. Die Beschaffung erfolgt über eine digitale Plattform. Piel weiß, was bis wann gebraucht wird, und liefert die erforderlichen Produkte zum Einsatzort in der Produktion. Gleichzeitig werden Laufwege und Pläne für den Einsatz der Produkte via App bereitgestellt, wie beispielsweise Informationen über den richtigen Einsatzbereich von persönlicher Schutzausrüstung. Da alle Mitarbeitenden daran beteiligt sind, den Prozess neu zu gestalten, fällt die Akzeptanz für die Veränderung leichter.

Unternehmen wie die Stahlwerke der Georgsmarienhütte Holding GmbH, die Spenner GmbH & Co. KG in Erwitte und die Wepa Hygieneprodukte GmbH in Müschede nutzen die Produkte und Services von Piel. Für die HeidelbergCement AG ist Piel Systemlieferant und Digitalisierungspartner. Den fachlichen Austausch zwischen den Unternehmen fördert Piel durch die Netzwerkveranstaltung „Materialwirtschaftsforum für den Mittelstand“ (MaWi-Forum). Dabei gewinnt Michael Piel, geschäftsführender Gesellschafter der Piel GmbH, neue Erfahrungen im Zeitalter der Digitalisierung: „Man redet viel offener miteinander und findet so neue Partner. Bei uns wurde zum Beispiel aus einem ehemaligen Wettbewerber, einer Spezial-Onlineplattform, ein neuer Kunde.“ Das nächste MaWi-Forum für den Mittelstand3 findet am 05.03.2020 in Dresden statt.

„Wir sind heute ein anderes Unternehmen als vor 20 Jahren. Die größte Herausforderung ist und bleibt dabei die Veränderung im Kopf“, sagt Mario Ernst, geschäftsführender Gesellschafter, „sowohl beim Kunden als auch bei den eigenen Mitarbeitern. Unsere Erfahrung ist: Wenn es gelingt, den Nutzen deutlich zu machen, dann ziehen die Menschen auch mit.“

[1] https://www.piel.de/Typisch-C-Teile/eProcurement/eProcurement-Manufaktur/index.html

[2] Wert in Anlehnung an: Prof. Dr. Holger Müller, M.Sc.-Psych. Elisabetha Bollini: „Indirekter Einkauf im Fokus: Zwischen Einsparpotential und Zukunftschancen“ 2017  

[3] https://www.mawiforum.de

Partner für App-Entwicklung gesucht

Partner für App-Entwicklung gesucht

Die Sedus Systems GmbH hat beim DZM viel mehr gefunden.

Gesucht hat die Sedus Stoll AG einen Partner für eine App-Entwicklung. Gefunden hat sie dank der Kontakte und Impulse des DZM einen Hackathon, der das Unternehmen mit einer jugendlichen Zielgruppe in Kontakt bringt, konkrete Konzeptansätze für die App und natürlich auch einen professionellen Partner für die App-Entwicklung.

Das Unternehmen

Die Sedus Stoll AG gestaltet seit über 145 Jahren Büros. Dabei bringt sie Ergonomie, innovative Produktionsverfahren und Ökologie zusammen. Weltweit hilft Sedus Unternehmen, Smart-Office-Konzepte umzusetzen. Die Digitalisierung spielt hierbei eine wichtige Rolle: von der Planung und Konzeption mit Einsatz von Virtueller Realität (VR) bis hin zur Erfassung der Nutzungsdaten zwecks Optimierung von Flächen.

Die Herausforderung

Sedus arbeitet an einer besseren Online-Präsenz. Mit Hilfe von AR (Augmented Reality) soll der potenzielle Kunde Möbel virtuell im Raum platzieren, den Raum verändern und die Möbel konfigurieren können. Hat er sich für Produkte entschieden, soll er diese direkt online auch bestellen können.

Die Lösung

Im Gespräch hat das DZM die Ziele und Anforderungen von Sedus aufgenommen. Eine wichtige Frage aus Sicht von Sedus war dabei: Welcher kompetente Dienstleister kann diese Aufgabe erfolgreich bewältigen? Als Digitale Scouts haben die Mitarbeiter des DZM einen guten Überblick über potenzielle Partner. Der passende war bald gefunden: die Kubus One GmbH. Das DZM hat den Kontakt vermittelt. Heute arbeiten Sedus und Kubus One erfolgreich an einer Lösung. Unterstützt werden sie dabei von VRTX Labs aus Hannover.

Um möglichst viele spannende, kundenorientierte Lösungsansätze für die Anforderungen zu generieren, hat das DZM zusätzlich ein innovatives Format vorgeschlagen: einen Hackathon, d. h. einen Wettbewerb, bei dem inner- halb kurzer Zeit konkurrierende Teams digitale Lösungen erarbeiten. Die Sedus Systems GmbH hat die Aufgabe definiert. Sie lautete: die Konzeptionierung eines UX/UI Designs für eine AR-Möbel-App entwerfen. Zusätzlich hat das Unternehmen eine Persona entwickelt und Räume zur Verfügung gestellt.

Das DZM hat die zweitägige Veranstaltung organisiert, studentische Teams der Hochschule Hamm-Lippstadt des Bachelorstudiengangs „Computervisualistik und Design“ für den Hackathon begeistert sowie für die Verpflegung gesorgt. Um Lösungen wurde in den verschiedenen Teams hart gerungen, denn nach 48 Stunden mussten sie vorliegen. Ein Team arbeitete quasi in Dauerschleife und es hat sich gelohnt: Sie wurden Sieger und arbeiten heute gemeinsam mit Kubus One an der Entwicklung der App. Der Hackathon hat für Sedus spannende Konzeptansätze für die App hervorgebracht und den Zugang zu einer jungen Zielgruppe mit neuen Arbeitsformen, die morgen Büros in Unternehmen ausstatten wird.

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Partner

                         

Sedus

Sedus ist einer der führenden Komplettanbieter für Büroeinrichtungen und Arbeitsplatzkonzepte. Als Technikpionier entwickelt, produziert und vertreibt Sedus hochwertige Qualitätsmöbel „Made in Germany“ und ist als etablierte Marke mit acht Tochtergesellschaften in Europa und welt- weit in über fünfzig Ländern vertreten.

Hochschule Hamm-Lippstadt

Die staatliche Hochschule Hamm-Lippstadt bietet ein innovatives Studienangebot in Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, In- formatik und Wirtschaft. Auf den beiden modernen Campus mit rund 15.000 Quadratmetern Laborfläche liegt der Fokus auf interdisziplinärer Ausrichtung, Marktorientierung, hohem Praxisbezug und zukunftsorien- tierter Forschung.

kubus.one

Kubus One ist auf die Darstellung von 3D-Daten spezialisiert. Dazu ge- hören interaktive Apps zur Darstellung von Produkten in Virtual und Augmented Reality sowie interaktive Web-Applikationen.

VRTX Labs

VRTX Labs ist ein junges Unternehmen aus Hannover und Spezialist für interaktive Echtzeitvisualisierungen. Je weiter die Digitalisierung und der Einsatz digitaler Endgeräte voranschreitet, desto wichtiger wird eine auf den jeweiligen Anwendungsfall optimierte und effiziente Visualisierung – genau dort setzt das Unternehmen mit innovativen Lösungen an. In AR- sowie auch VR-Umgebungen.

Digitales Zentrum Mittelstand

Als Scouts bringen wir digitale Trends in den Kreis Soest, vermitteln Kontakte zwischen Mittelstand sowie Professionals der Digitalbranche und schaffen digitale Leuchttürme. Mit großer Begeisterung berichten wir über Erfahrungen. So entstehen daraus neue Ideen, Ansätze und Erfolge. Nutzen Sie diese! Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg in die Digitalisierung.

Sparkasse Geseke

Sponsor des Preisgeldes für die fleißigen Studenten ist die Sparkasse Geseke.

               

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