Online Marktplätze nutzen

Online Marktplätze nutzen

ECommerce auf Ebay

21. Dezember 2021

Frau Liping Sun ist die Inhaberin des Unternehmens Sun Handel & Beratung in Lippstadt und berät seit 10 Jahren Ihre Kunden bezüglich des Imports und Exports von Waren aus China, sowie der Produkt- und Prozessoptimierung. Neben dieser Beratungstätigkeit unterstützt Frau Sun Ihre Kunden auch bei dem Erlernen der chinesischen Sprache und bietet damit ein Rundumpaket für chinesische Kundenbeziehungen an. Durch die beschleunigte Digitalisierung in der Corona Krise möchte Frau Sun seit Anfang 2021 importierte Schmuckwaren Online verkaufen. In diesem Zuge kam Sie im Hinblick auf die Absatzkanäle mit dem Digitalen Zentrum Mittelstand in Berührung.

Die Herausforderung

Zunächst fokussierte sich Frau Sun darauf, Ihren Schmuck in einem eigenen Onlineshop verkaufen zu können. Dazu wollte Sie zuerst ihre bestehende Homepage erweitern. Durch die Kontaktvermittlung des DZM zu geeigneten Lösungspartnern bekam Sie sehr hilfreiche Informationen. Allerdings wurde nach diesen Terminen auch deutlich, dass dieser Absatzkanal zu viele finanzielle und personelle Ressourcen benötigt. Die reine Erarbeitung eines Onlineshops reicht nicht aus, vielmehr muss dieser kontinuierlich gepflegt werden. Daher suchte Frau Sun etwas ernüchternd erneut Rat beim DZM, um herauszufinden, ob es weitere Alternativen gibt oder Sie Ihren Traum aufgeben muss.

Die Lösung

Im Zuge einiger Gespräche mit dem Digitalen Zentrum Mittelstand eröffneten sich ihr noch zwei weitere Möglichkeiten, die Sie vorher nicht in Betracht gezogen hatte: der Verkauf auf bekannten Online Marktplätzen und die Möglichkeit zur Listung auf einer überregionalen Plattform.

Nach ausführlichen Gesprächen mit Experten zu beiden Lösungsmöglichkeiten stand fest: Die Vorteile von Online Marktplätzen durch die Reichweite und die vergleichsweise günstigen und unkomplizierten Startmöglichkeiten übertrafen die Vorteile der anderen beiden Alternativen. Nun konnte sie loslegen! Erste Anlaufstelle ist der Online Marktplatz Ebay. Die Verkaufszahlen geben ihr Recht. Bereits nach dem erstmaligen Einstellen von Produkten schlägt sich ihr Erfolg in den Umsatzzahlen wieder.

Beendet ist das Projekt noch nicht. In naher Zukunft steht sogar schon der Start auf einem zweiten Marktplatz an: die Plattform Etsy.

Partner

SUN Handel & Beratung

Sun Handel & Beratung spezialisiert sich auf den Handel zwischen China und Deutschland, sowie Beratung in den Bereichen Import & Export, Maschinenbau und Kunststoffverarbeitung. Sie unterstützen die Firmen, um ihre Geschäfte in China und Deutschland zu verbessern. Außerdem bieten sie sprachliche Dienstleistungen an.

Korte Media Distribution

Korte Media Distribution ist ein modernes und junges Online Unternehmen, welches über ein großes Netzwerk an Absatzkanälen sowie Zulieferern verfügt. Sie lieben eCommerce und die damit verbundene Distribution. Sie sind auf allen wichtigen Kanälen europaweit vertreten, wie bspw. styledorado, otto, amazon, ebay, etc.. Eine hervorragende IT Anbindung garantiert die effiziente und smarte Abwicklung. So kann auch eine noch unbekannte Marke schnell zu einer enormen Reichweite werden.

Digitales Zentrum Mittelstand

Als Scouts bringen wir digitale Trends in den Kreis Soest, vermitteln Kontakte zwischen KMUs und Experten der Digitalbranche und begleiten die Realisierung von Digitalisierungsprojekten. So entstehen daraus neue Ideen, Ansätze und Erfolge. Nutzen Sie diese! Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg in die Digitalisierung.

Neue Teammitglieder an Bord!

Neue Teammitglieder an Bord!

Das DZM freut sich über zwei neue Gesichter!

20. Dezember 2021

Zwei neue Teammitglieder unterstützen seit Dezember das DZM

Das Digitale Zentrum Mittelstand – DZM – kann mit großer Freude zwei neue Kollegen im Team begrüßen: Amir Mikdad (neuer Digital Scout) und Matthias Gimbel (neue Backoffice-Unterstützung). Wir freuen uns sehr, beide seit Dezember in unserem Team Willkommen zu heißen. Im folgenden stellen wir Ihnen beide kurz vor:

Amir Mikdad

Von der Uni direkt zum DZM: Amir Mikdad hat in Paderborn Wirtschaftsinformatik im Bachelor und Master studiert. Sein Schwerpunkt – wie soll es anders sein – war das Thema Digitalisierung. Neben seinem Studium war er als Werkstudent bei dSPACE tätig und hat sich dort mit der Automatisierung von Softwaretests beschäftigt. Zudem hat er bereits wertvolle Erfahrungen im Projektmanagement und in der Programmierung sammeln können. In seiner Freizeit lernt er gerne neue Sprachen (und ist sehr erfolgreich dabei!), beschäftigt sich mit Kryptowährungen und den neuen Trends der Digitalisierung. Zum Entspannen geht er gerne in die Natur wandern.

Als zweiter Digital Scout ist er wie Anika Jesche für die Beratung und Begleitung der KMUs im Kreis Soest unterwegs.

Matthias Gimbel

Matthias Gimbel hat als Backoffice-Unterstützung das perfekte Rüstzeug: während seines Bachelorstudiums (International Business & Social Sciences) hat er bereits als Telefonist gearbeitet und als Assistenz der Geschäftsführung das Büromanagement und die Buchhaltung übernommen. Im Masterstudium der BWL an der HSHL Lippstadt hat er nun auch direkte Kontakte zur Hochschule – eine sehr gute Ergänzung! In seiner Freizeit interessiert er sich sehr für Sport, die Musik (in Form von Konzerten & Festivals) und die Natur.

Als Backoffice-Unterstützung wird Matthias Gimbel die Aufgaben von Veronika Klassen übernehmen, die durch das Beenden Ihres Masterstudiums 2022 ins Berufsleben einsteigt. Die Aufgaben reichen von der Buchhaltung, über Telefonate und Organisatorisches bis hin zur Unterstützung der Scouts bei Events.

Wir freuen uns sehr über die beiden neuen Gesichter im Team und wünschen beiden viel Erfolg für ihren Start. 

Verstärkung des Teams - Matthias Gimbel und Amir Mikdad
Die Teambesetzung ab Januar 2022: Anika Jesche (Scout), Matthias Gimbel (Backoffice) und Amir Mikdad (Scout)
Abschied von Veronika Klassen

Jetzt Mitmachen!

Jetzt Mitmachen!

Umfrage zur Digitalisierung

20. Dezember 2021

Digitalisierung in Unternehmen: Chancen & Risiken

Das Digitale Zentrum Mittelstand – DZM hat sich die Förderung und Unterstützung der Unternehmen in den Kommunen des Kreises Soest sowie deren wirtschaftliche und technologische Entwicklung vor dem Hintergrund der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und -modellen auf die Fahne geschrieben. 

Doch wie können wir unser Angebot noch besser auf unsere Zielgruppen zurechtschneiden?

Hilf uns und mach mit!

Bei unserer kurzen Umfrage wollen wir Themen der Digitalisierung erörtern, die dich bewegen und beschäftigen.  

Hier geht´s zur Umfrage!

Wir freuen uns sehr über deine Teilnahme. Vielen Dank!

Bei Fragen wende dich gerne jederzeit an uns! Viele Grüße, dein DZM-Team

Digitale Kontaktnachverfolgung

Digitale Kontaktnachverfolgung

Digital, einfach & ohne Zettelwirtschaft.

6. Mai 2021

Digitale Kontaktnachverfolgung

Auch mit sinkenden Fallzahlen müssen weiterhin in vielen Unternehmen Kundenkontakte dokumentiert werden, um eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Häufig geschieht diese nach wie vor mit Stift und Papier. Dies ist aufwändig, verbraucht Ressourcen, bedarf einer komplizierten Dokumentation und Ordnung und ist im Fall der Fälle nur mühselig auszuwerten. Auch die zu gewährleistende Datenlöschung/-vernichtung nach vier Wochen muss sichergestellt werden.

Digitale Tools zur Kontaktnachverfolgung können all diese Dinge deutlich vereinfachen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Lösungen.

Für wen?

Für viele Branchen kann der Einsatz einer digitalen Kontaktnachverfolgung im Rahmen der Pandemie von Interesse sein und auch Vorteile bringen. Ob Einzelhandel, körpernahe Dienstleistungen, Gastro, Kultur- oder Sportangebote sowie produzierende Unternehmen. Für fast alle Bereiche lohnt sich die Verwendung derartiger digitaler Tools.

Wie?

Gäste und Kunden können über einen QR Code oder App die eigenen Kontaktdaten hinterlassen. Dazu scannen Sie mit Ihrem Smartphone den von dem Betrieb/Gaststätte/Unternehmen generierten QR Code und geben alle Einzelheiten (Name, Anschrift, Telefonnummer) ein.

Für Personen ohne Smartphone ist auch die manuelle Eingabe durch Mitarbeiter des der Anwendung nutzenden Unternehmens vor Ort möglich.

Betriebe können zudem einzelne Unternehmensbereiche durch Clusterung aufteilen (z.B. in Tische, Abteilungen, Produktionsbereiche) und so einer pauschalen Quarantäne im Unternehmen vorbeugen. 

Datenschutz?

In der Regel speichern die Anwendungen die Daten verschlüsselt und werden gemäß Corona-Schutzverordnung nach vier Wochen automatisch gelöscht. Weitere Hinweise zum Datenschutz stellen die Anbieter auf ihren Informationsseiten zur Verfügung.

Kosten?

Die Preise der Anwendungen unterscheiden sich. Manche Anwendungen kosten einen Beitrag pro Monat und pro Location für die Unternehmen. Einige andere Anwendungen sind für die Unternehmen kostenlos nutzbar. Für die Gäste und Endverbraucher sind die Anwendungen in der Regel generell kostenlos.

Auch im Kreis Soest hat ein digitales Startup eine entsprechende Anwendung entwickelt, welche nun auch im Rahmen der „Corona-Modellkommune“ zum Einsatz kommt. Näheres dazu ist hier zu finden https://gastident.de/

Als Digitalscouts für den Kreis Soest unterstützen wir Sie gerne bei der Auswahl und Einführung entsprechender Tools und weitergehenden Fragen zu allen digitalen Themen. Kontaktieren Sie uns!

Anika Jesche

Digital Scout

Frank Diening

Digital Scout

Mobile First Indexing

Mobile First Indexing

Wie das Google-Update den Such-Index verändert.

30. April 2021

Mobile First Indexing

Eine interessante und benutzerfreundliche Internetpräsenz ist heute Gold wert. Nicht nur bestehende Kunden können sich über Produkte & Dienstleistungen informieren, sondern auch eine neue potentielle Zielgruppe kann man durch einen gelungene Internetauftritt ansprechen. Um gefunden zu werden, ist ein gutes Indexing (Ranking bei der Google-Suche) ausschlaggebend. Da es beim Indexing Änderungen seitens Google gab, haben wir für euch alle wichtigen Informationen aufbereitet. 

Was ist Mobile First Indexing genau?

Im November 2016 verkündete Google Änderungen der Auflistung bei der Google-Suche: es werden mobile Ansichten einer Website (auf einem mobilen Endgerät, wie z.B. Handy) den Desktop-Websites bevorzugt. Seit März 2021 ist diese Ankündigung nun Realität.
Das bedeutet, dass weiterhin Desktop-Websites angezeigt werden, allerdings nur wenn es keine mobile Ansicht der Seite gibt. Zudem zählt nun die Benutzerfreundlichkeit der mobilen Ansicht (vorher Desktop-Ansicht) für das Ranking bei einer Google-Suche.

Haben die Änderungen negative Auswirkungen auf mein Ranking?

Das Update könnte negative Auswirkungen auf das eigene Ranking haben. Im Wesentlichen gibt es dafür zwei Ursachen:

  1. Die mobile Ansicht beinhaltet reduzierteren Inhalt im Vergleich zur Desktop-Ansicht.
    Üblicherweise ist der Inhalt auf der mobilen Ansicht in der Anzahl der Bilder, Videos und des Content verringert, um eine möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen. Dies ist im Hinblick zur Ladegeschwindigkeit und die Scroll-Tiefe auch wichtig. Allerdings können nun wesentliche Faktoren für ein gutes Ranking fehlen. Durch das Weglassen von Videos, Bildern und relevantem Content wird man bei entsprechende Suchanfragen auch nicht mehr gefunden.
  2. Die mobile Ansicht hat eine schlechtere Performance als die Desktop-Ansicht.
    In den letzten Jahren lag der Fokus auf einer benutzerfreundlichen und interessant gestalteten Desktop-Ansicht. Spätestens jetzt sollten beide Ansichten miteinander verglichen werden, um Rückschlüsse auf Vollständigkeit und Benutzerfreundlichkeit der mobilen Ansicht ziehen zu können. Die Nutzerfreundlichkeit kann man beispielsweise mit der Google Search Console überprüfen und Fehler ausbessern. 

 

Wie kann ich meine mobile Ansicht optimieren?

Im Netz lassen sich sehr viele wertvolle Tipps finden, um die mobile Ansicht benutzerfreundlicher zu gestalten:

  • Responsive Design: mobil-freundliche Ansichten und responsive (sich  Layouts werden höher gerankt
  • Eigene URL für die mobile Ansicht: Desktop-Nutzern wird die Desktop-URL und den Mobile-Nutzern die mobile URL angezeigt
  • Dynamische Bereitstellung der mobilen Ansicht: Optimierte Ansicht je nach Größe & Format des Endgeräts

Weitere wertvolle Informationen zur Optimierung findet Ihr hier:

 

Wie kann ich am besten vorgehen?

 Um eine interessante und benutzerfreundliche mobile Ansicht Ihrer Internetpräsenz aufzubauen, könnt Ihr wie folgt vorgehen:
  1. Testet eure eigene mobile Ansicht auf eurem mobilen Endgerät: Was fällt auf? Passen die Formate? Lässt sich der Inhalt leicht überblicken?
  2. Prüfen Sie den Status Quo: Welchen Content habe ich auf der Desktop-Ansicht, welche auf der mobilen Ansicht? Gibt es Diskrepanzen, die ich in der mobilen Ansicht ergänzen muss?
  3. Bereitet den Inhalt und das Layout auf. Vor allem im Hinblick auf Keyword-Rankings, Ladezeit, Benutzerfreundlichkeit, Lesbarkeit etc.
  4. Teste die mobile Ansicht auf verschiedenen Endgeräten, um die Lesbarkeit bei verschiedenen Größen und Formaten zu überprüfen.
  5. Sucht nach Fehlermeldungen in der Googles Search Console und behebt diese.
  6. Fordert eure Indexierung bei der Google Search Console an.
  7. Checkt euer Ranking von Zeit zu Zeit mit verschiedenen relevanten Suchbegriffen.

Wertvolle Tipps zur Vorgehensweise findet Ihr unter anderem auch hier:

Wir stehen Euch bei allen Fragen zur Verfügung und helfen gerne bei der Umsetzung Eurer Projekte. Im Kreis Soest gibt es einige Partner, die sich mit der Optimierung von Websites und Internetauftritten beschäftigen. Falls Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr Euch gerne per Mail oder Telefon bei uns melden. 

Anika Jesche

Digital Scout

Regionalstrom über Soester Plattform

Regionalstrom über Soester Plattform

Stadtwerke Soest x hubvision

10. August 2020

Treffen etablierte Stadtwerke aus Soest, eine IT-Agentur aus Ense und die RheinEnergie AG aus Köln aufeinander – dann entsteht eine neue Ökostrom-Plattform: Das Stromodul. Die Entscheidung über einen Stromanbieter treffen und dabei gleichzeitig die regionale Wirtschaft nachhaltig zu unterstützen wird durch die Plattform www.regionalstrom-soest.de müheloser und flexibler. Diese entstand aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit der Stadtwerke Soest und hubvision aus Ense.

Die Herausforderung

Das Thema Strombezug war lange Zeit nicht allgegenwärtig. Doch mit dem immer größer werdenden Umweltbewusstsein wird auch der Wunsch nach nachhaltigen Ressourcen immer größer. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger im Energiesektor durch Transparenz und Glaubwürdigkeit Zusammenhänge deutlich zu machen, so Herr Rathert von den Stadtwerken Soest. Zudem fallen viele Anbieter von nachhaltigen Energieressourcen mit dem kommenden Jahreswechsel aus der EEG-Förderung. Deshalb muss man sich zusätzlich die Frage stellen, was man tun kann, um die Energiewende vor Ort zu realisieren. 

Die Lösung

Hier setzt die Entwicklung an – Die in knapp einem Jahr entwickelte Plattform dient unter anderem als Vermittlungsplattform zwischen privaten sowie geschäftlichen Anbietern und deren Kunden. Hier kann man sich seinen Stromtarif von unterschiedlichen regionalen Anbietern individuell zusammenbauen und sich gleichzeitig über die jeweiligen Anbieter informieren. Zudem kann man auf der Plattform jederzeit seinen Ist- und prognostizierten Stromverbrauch einsehen, so dass es am Ende des Jahres keine bösen Überraschungen gibt. Die Plattform dient vor allem auch dazu, den Menschen deutlich zu machen, dass die individuell etwas für die Umwelt tun können und das Thema Nachhaltigkeit durch die Auswahl von regionalen Anbietern nahbar zu machen.

Seit der Veröffentlichung im November 2019 zählt die Plattform rund 850 Kunden und 42 Anlagenbetreiber – Tendenz steigend. Zudem gibt es bereits 6 White-Label Kunden, die diese Idee auf ihre Regionen und Städte übertragen.

Beendet ist das Projekt noch nicht, sondern es wird anhand von Kundenfeedback immer evaluiert und weiterentwickelt.

„Kreissoest-liefert“ geht an den Start

„Kreissoest-liefert“ geht an den Start

Unterstützung lokaler Händler, Gastronomen & Co.

21. Dezember 2021

Unterstützung lokaler Händler, Gastronomen & Co.

Durch den Wegfall des stationären Handels in den letzten Wochen stehen viele Einzelhändler nun vor großen Herausforderungen. Vor allem für diejenigen, die bisher keinen Online-Auftritt hatten, gestalten sich derzeit viele Probleme.

Nach dem Motto „supportyourlocal“ haben wir deshalb gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Kreis Soest (wfg), der Stadt Lippstadt (WFL) und der Digitalagentur Qlixx für die einzelnen Kommunen die Plattform www.kreissoest-liefert.de erstellt.

Ganz simpel können die Einzelhändler sich (kostenlos!) anmelden und angeben, welche Bestell- und Liefermöglichkeiten sie für ihren Handel anbieten können. Zudem bietet diese Plattform nicht nur in Corona-Zeiten einen Mehrwert, sondern kann auch in Zukunft als Chance für den stationären Einzelhandel gesehen werden.

Zusammenhalt und Kooperation lokal und darüber hinaus: Diese Idee stammt aus einer Initiative von HAGEN.BUSINESS – wir haben diese für unseren Kreis umgesetzt.

Gewappnet für’s Homeoffice

Gewappnet für’s Homeoffice

Das DZM gibt Euch Tipps & Tools für die Einrichtung

21. Dezember 2021

Auch bei uns im Kreis Soest bleiben Kleinunternehmer sowie große und mittelständische Unternehmen nicht von der Corona-Krise verschont. Es gilt: flattening the curve. Daher sollte man – sofern möglich – soziale Kontakte meiden. Das erschwert natürlich auch das Arbeiten im Büro. Deshalb haben viele Unternehmen im Kreis ihre Mitarbeiter schon ins Homeoffice geschickt. Wir vom DZM haben Euch daher eine Liste von Tools vorbereitet, mit denen Ihr und Eure Mitarbeiter auch über räumliche Trennung hinweg produktiv arbeiten könnt.  

Die Einführung solcher Tools kann sogar mit öffentlichen Fördermitteln, wie dem Digitalisierungsgutschein (ab April) oder Go-Digital, umgesetzt werden. Bei Go-Digital ist nun ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn möglich, auch ohne Zuwendungsbescheid. 

Neben der Erstellung einer VPN-Verbindung mit Eurem Netzwerk im Büro, gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten, mit denen man in der Cloud Daten sichern und speichern sowie im Team gemeinsam kommunizieren und auch Projekte planen kann.  Falls Ihr keine dieser Lösungen zeitnah umsetzen könnt, dann steht aktuell TeamViewer kostenfrei zur Verfügung, womit direkt auf den Arbeitsplatz in der Firma zugegriffen werden kann. Auch Microsoft Teams und Google G-Suite sind aktuell kostenfrei für alle Unternehmen einsetzbar. Bei dem Großteil der Dienste, stehen die Server innerhalb der EU oder mittlerweile auch in Deutschland und fallen somit unter die DSGVO. Wir haben für Euch die Tools in drei Kategorien eingeteilt: 

Datensicherung und -speicherung

  • Dropbox: Bei größeren Synchronisationen bietet Dropbox eine gute Grundlage. Es ist kostenlos bis zu 2 GB nutzbar.
  • Google Drive: 15 GB Speicherplatz mit einer Integration in den Windows-Explorer  und vielen Freigabemöglichkeiten nach Extern
  • G-Suite: Ebenfalls von Google angeboten wird G-Suite, das eher auf unternehmerische Arbeitsprozesse ausgerichtet ist. Zudem gibt es bei G-Suite doppelten Speicherplatz für Gmail und Google Drive in der Basic Version.
  • Microsoft OneDrive: Das Programm bietet eine Integration mit Windows und iOS. Bis zu 5 GB sind kostenlos. Günstiger wird es für Nutzer, die ohnehin das Abo von Office365 nutzen.

Kommunikation:

  • Microsoft Teams: Ihr könnt in den Chats unterschiedliche Teams erstellen und Anhänge beifügen. Wenn Ihr sowieso Office365 nutzt, ist Teams am besten geeignet, da es kollaboratives Arbeiten am einfachsten ermöglicht.
  • Slack: In der kostenfreien Version können bis zu 5 GB pro Teammitglied hochgeladen werden. Slack ist besonders kompatibel mit Google Drive und weiteren Diensten.
  • Bitrix24: Bitrix bietet die Möglichkeit der Integration von CRM-Systemen. Zudem sind in diesem Programm viele Schnittstellen zu anderen Software-Lösungen integriert. Die kostenlose Version beinhaltet bis 5 GB Cloudspeicher.
  • G-Suite: G-Suite dient nicht nur der Cloud-Speicherung, sondern durch die Integration von Gmail, Google Kalender, Hangouts auch die Möglichkeit von Kommunikation innerhalb Eurer Teams.
  • Zoom: Zoom ist eine kostenlose Videokonferenz-Lösung. Falls Ihr bereits ein Kommunikationsprogramm habt, aber es fehlt Euch im Homeoffice an einer qualitativen Videotelefonie, so könnt Ihr Zoom nutzen.

Projektmanagement:

  • Asana: Mit Asana habt Ihr einen Überblick auf Eure gesamten Projekte und könnt Fortschritte und Berichte einsehen. Ihr habt die Möglichkeit Arbeitsanfragen zu priorisieren und unterschiedliche Arbeitsvorgänge aus den unterschiedlichen Teams zu verknüpfen. Mit bis zu 15 Personen ist Asana kostenlos.
  • Bitrix24: Auch das komplexere Programm Bitrix24 kann für Projektmanagement genutzt werden.
  • Microsoft Planner: Planner gehört ebenfalls der Office365-Familie an. Es können einfach Aufgaben verteilt und in Kan-Ban Boards übersichtlich dargestellt werden. Eine Integration in Teams und Outlook ist gegeben. 
  • Trello: Ähnlich wie im Planner können auch hier einzelne Projekte angelegt werden. Zudem kann man Trello mit anderen Programmen integrieren. Die Basisversion ist kostenlos.

Habt Ihr eure Daten lieber im Unternehmen, so könnt Ihr im Homeoffice über die VPN-Verbindung auf das Netzwerk zugreifen. Bei der VPN-Verbindung (Virtuelles Privates Netzwerk) handelt es sich um ein Netzwerk, welches trotz räumlicher Trennung so genutzt werden kann als wäre man im Büro. Dazu sollte zunächst eine entsprechende Software installiert werden, die mit dem Router in Verbindung tritt. Mit der VPN-Verbindung habt ihr die Möglichkeit auf die lokal gespeicherten Daten zuzugreifen.

Im Kreis Soest gibt es einige Partner, die sich mit der Einführung von diesen Tools beschäftigen. Falls Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr Euch gerne per Mail oder Telefon bei uns melden. 

 

Wir stehen Euch bei allen Fragen zur Verfügung und helfen gerne bei der Umsetzung Eurer Homeoffice-Einführung. Dazu werden wir auch noch einmal eine gesonderte Veranstaltung im Herbst machen. Ansonsten bleibt auf dem Laufenden über unseren Newsletter.

Bleibt gesund und genießt die Zeit zum Entschleunigen. Weitere und detaillierte Informationen zu finanziellen Unterstützungsprogrammen für Unternehmen erhaltet Ihr hier bei der wfg Kreis Soest. Einen weiteren ausführlichen Homeoffice-Guide gibts bei t3n.

P.S.: Hier noch etwas zum Nachlesen für’s HomeOffice, etwas was Hoffnung für die Digitalisierung in Deutschland macht: D21-Digital-Index.

Effizienter Arbeiten

Effizienter Arbeiten

DZM als Impulsgeber für Prozessoptimierung der Ingenieurgesellschaft Patzke

Die Optimierung digitaler Prozesse macht das Arbeiten im Ingenieurbüro Patzke heute einfacher und flexibler. Darüber hinaus sind Daten besser strukturiert und sicherer. Jetzt ist die Arbeit am Standort effektiv – das Unternehmen kann sich weiterentwickeln.

Die Herausforderung

Das Ingenieurbüro Patzke nutzte schon früh digitale Tools: Schon seit mehr als zwei Jahren werden beispielsweise Drohnen für die Vermessung von Gelände und zur Dokumentation des Baufortschritts eingesetzt. Outlook, Videokameras, Planungssoftware und viele weitere Systeme waren im Einsatz. Alle Lösungen standen jedoch unverbunden nebeneinander. Das führte beispielsweise zu Daten, die mehrfach abgespeichert wurden. Wirklich bewusst geworden sind Dipl.-Ing. Bernd Patzke, die nicht genutzten Chancen im Gespräch mit dem DZM. „Wir haben zum Beispiel über die Möglichkeit gesprochen, die Nutzung des Festnetzes und Mobilfunk zu verbinden. Da wurde ich neugierig. Das war ein wichtiger Impuls“, erzählt der Geschäftsführer Patzke.

Die Lösung

Neben dem Alltag ist wenig Zeit. Zusätzliches Know-how war erforderlich. Deshalb brauchte es einen Wegbegleiter. Entschieden hat Bernd Patzke sich für den Digitalexperten Wolfgang Bitter. In nur zwei Monaten haben Kunde und Dienstleister gemeinsam ein Konzept für die Optimierung digitaler Prozesse im Ingenieurbüro Patzke erstellt. Heute nutzt das Ingenieurbüro einen Microsoft Exchange Server. Jetzt arbeiten Festnetz- und Mobiltelefonie nahtlos und die Daten liegen gut strukturiert auf dem Server. Die Vorteile sind ganz konkret: Telefonumleitungen sind kostenlos und die Mobiltelefone der Außendienstmitarbeiter werden über Durchwahl-Nummern aus dem Festnetz erreicht. Ein Anrufer bekommt davon nichts mit. Mitarbeiter sind besser erreichbar, Telefon- und Videokonferenzen kostengünstig und einfacher durchführbar. An möglichen neuen Unternehmensstandorten kann die bestehende Telefonnummer des Büros übernommen werden. Daten sind jetzt weltweit verfügbar, in Soest genauso wie auf jeder Baustelle, und Videokonferenzen etablieren sich im Unternehmen gerade. Dabei wird ausschließlich Standardtechnologie genutzt. Es wurden also keine Eigenentwicklungen programmiert, die genutzten Tools wurden lediglich sinnvoll miteinander verknüpft. Die neue Technik erleichtert Patzke die geplante Unternehmensentwicklung und macht das Arbeiten flexibler. Die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst ist effizienter. Gleichzeitig ist die Datenhaltung jetzt sicherer und die Internetverbindungsqualität erheblich besser.

                    

Partner

                         

Ingenieurbüro Patzke

Seit mehr als 20 Jahren betreut das Ingenieurbüro den Bau von Straßen, Brücken und die Entwicklung ganzer Wohn- und Gewerbegebiete. Die Leistungen des Büros begleiten die gesamten Bauaktivitäten von der Beratung über die Vermessung, die Durchführung aller Planungsphasen sowie die Bauüberwachung bis zur abschließenden Bauabrechnung aller ingenieurtechnischen Leistungen für Straßen-, Kanal- und Tiefbauprojekte.

Wolfgang Bitter

Wolfgang Bitter begleitet Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung. Auf der Grundlage einer Ist-Analyse identifiziert er sinnvolle Wege, Prozesse zu digitalisieren, mit dem Ziel höherer Effizienz und Flexibilität. Dabei versteht er sich als Übersetzer zwischen den Nutzern und den IT-Spezialisten.

Digitales Zentrum Mittelstand

Das Digitale Zentrum Mittelstand (DZM) bringt digitale Trends in den Kreis Soest, vermittelt Kontakte zwischen Mittelstand sowie Professionals der Digitalbranche und schafft digitale Leuchttürme. Mit großer Begeisterung berichten die beiden Scouts Victor Waal und Dennis Wiosna von ihren Erfahrungen. So entstehen daraus neue Ideen, Ansätze und Erfolge.

Vom Technischen Großhändler zum Digitalisierungs­partner

Vom Technischen Großhändler zum Digitalisierungs­partner

Die Piel GmbH in Soest

4. Oktober 2019

Die Technische Großhandlung Piel, mit 5 Standorten in Deutschland (Hauptsitz in Soest, NRW), verkauft seit 101 Jahren aus einem Sortiment mit mehr als einer Million Artikeln Werkzeuge und Kleinteile wie Schrauben, Arbeitshandschuhe und vieles mehr an Industrieunternehmen. Das klingt nicht nach Digitalisierung? Weit gefehlt! Schon im Jahr 2000 hat Piel den ersten Online-Marktplatz1 für Industriekunden eingerichtet. Heute digitalisiert das Unternehmen für seine Kunden den gesamten Beschaffungsprozess.

Der Markt hat sich verändert. Mit dem Durchbruch des Internets und dem Start diverser Online-Marktplätze wurden Preise transparenter. Piel legt deshalb großen Wert auf Service und qualifizierte Beratung – so differenziert sich das Unternehmen vom Wettbewerb. Zu Beginn war diese eine Zusatzleistung im Rahmen des Verkaufsgesprächs. Heute ist die umfassende Prozessberatung eine alleinstehende Dienstleistung, welche so viel Mehrwert für den Kunden schafft, dass er dafür bezahlt. Der durchschnittliche industrielle Beschaffungsprozess hat 36 Einzelprozessschritte und kostet 115,28 Euro pro Bestellung2 Egal ob ein Laptop oder ein Bleistift bestellt wird. Piel reduziert die Anzahl der Prozessschritte auf 10 und die Kosten auf 45 Euro. Dafür holt Piel alle am Prozess beteiligten Mitarbeiter des Kunden an einen Tisch, entwickelt gemeinsam mit dem Kunden effizientere Prozesse und implementiert sie auf Wunsch im Anschluss an das Beratungsprojekt. Dabei spielt Digitalisierung eine große Rolle. Die Beschaffung erfolgt über eine digitale Plattform. Piel weiß, was bis wann gebraucht wird, und liefert die erforderlichen Produkte zum Einsatzort in der Produktion. Gleichzeitig werden Laufwege und Pläne für den Einsatz der Produkte via App bereitgestellt, wie beispielsweise Informationen über den richtigen Einsatzbereich von persönlicher Schutzausrüstung. Da alle Mitarbeitenden daran beteiligt sind, den Prozess neu zu gestalten, fällt die Akzeptanz für die Veränderung leichter.

Unternehmen wie die Stahlwerke der Georgsmarienhütte Holding GmbH, die Spenner GmbH & Co. KG in Erwitte und die Wepa Hygieneprodukte GmbH in Müschede nutzen die Produkte und Services von Piel. Für die HeidelbergCement AG ist Piel Systemlieferant und Digitalisierungspartner. Den fachlichen Austausch zwischen den Unternehmen fördert Piel durch die Netzwerkveranstaltung „Materialwirtschaftsforum für den Mittelstand“ (MaWi-Forum). Dabei gewinnt Michael Piel, geschäftsführender Gesellschafter der Piel GmbH, neue Erfahrungen im Zeitalter der Digitalisierung: „Man redet viel offener miteinander und findet so neue Partner. Bei uns wurde zum Beispiel aus einem ehemaligen Wettbewerber, einer Spezial-Onlineplattform, ein neuer Kunde.“ Das nächste MaWi-Forum für den Mittelstand3 findet am 05.03.2020 in Dresden statt.

„Wir sind heute ein anderes Unternehmen als vor 20 Jahren. Die größte Herausforderung ist und bleibt dabei die Veränderung im Kopf“, sagt Mario Ernst, geschäftsführender Gesellschafter, „sowohl beim Kunden als auch bei den eigenen Mitarbeitern. Unsere Erfahrung ist: Wenn es gelingt, den Nutzen deutlich zu machen, dann ziehen die Menschen auch mit.“

[1] https://www.piel.de/Typisch-C-Teile/eProcurement/eProcurement-Manufaktur/index.html

[2] Wert in Anlehnung an: Prof. Dr. Holger Müller, M.Sc.-Psych. Elisabetha Bollini: „Indirekter Einkauf im Fokus: Zwischen Einsparpotential und Zukunftschancen“ 2017  

[3] https://www.mawiforum.de